Aktuelles vom Verein energo

14. Dezember 2012
Zertifikatsübergabe Stadt Chur

Die Reduktion des Energieverbrauchs entlastet die Stadtkasse der Stadt Chur um jährlich rund 100'000 Franken Ganz im Sinne des städtischen Energiekonzepts 2020 hat die Stadt die Haustechnik von sieben verbrauchsintensiven Liegenschaften optimiert. Der Zielwert eines um 10 % tieferen Energieverbrauchs wurde dabei deutlich übertroffen. Die Ausweitung des Projekts energo" auf weitere Liegenschaften wird geprüft.

25. September 2012:
Wer Gebäude optimiert, spart Geld

An der Hochschule Luzern erlangten die ersten 20 Studierenden das neue CAS in Betriebsoptimierung

Das Schlagwort Energieeffizienz ist in aller Munde. Dass sich mit der Optimierung von Gebäuden viel Energie einsparen liesse, ist auch weitgehend bekannt. Seit einem Jahr gibt es inzwischen eine Weiterbildung im diesem Bereich: das Certificate of Advanced Studies (CAS) in Betriebsoptimierung. Dieses neue CAS entwickelten die Hochschule Luzern, das Programm „EnergieSchweiz“ des Bundesamts für Energie BFE sowie energo, das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz.

Dieser Tage konnten die ersten 20 Studierenden ihr Diplom entgegennehmen. Sie sind mehrheitlich bei Ingenieur- und Planungsbüros angestellt und für das technische Facility Management zuständig. Im Verlaufe ihres CAS-Studiums lernten sie, dass Betriebsoptimierungen nicht nur eine technische, sondern vor allem auch eine planerische Komponente haben. Wo sie von langer Hand geplant und fachmännisch umgesetzt werden, reduzieren sich die Kosten deutlich. Mit anderen Worten: Wer Gebäude energietechnisch optimiert, spart viel Geld. In ihren Abschlussarbeiten konnten die Studierenden aufzeigen, dass die grössten Einsparungen erzielt werden, wenn die Optimierungen über mehrere Jahre angelegt sind.

Für „EnergieSchweiz“ ist die Fortführung dieses CAS ein wichtiger Beitrag, um die energie- und klimapolitischen Ziele der Schweiz zu erreichen. „In der Energiestrategie 2050 des Bundes stellt die Betriebsoptimierung eine wichtige Massnahme im Gebäudebereich dar. Um den sich abzeichnenden Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken wollen wir diese Weiterbildung festigen und bekannter machen“, sagt Adrian Grossenbacher vom Bundesamt für Energie.

Das nächste CAS Betriebsoptimierung beginnt im November, noch hat es freie Plätze.

http://www.energo.ch/de/weiterbildung/akademie/

Rückfragen:

Martin Jaisli, energo
Tel. 079 799 30 42 (ruft zurück)

Das CAS haben erlangt:

Ammann Urs, Reinach AG; Au Manuel, Frauenfeld; Bachofen Ralph, Wolfhausen; Berry Johannes, Grüsch; Hatt Hans, Triesen; John Thomas, Winterthur; Lanz Stefan, Köniz; Lauber German, Hünenberg; Meier Erich, Männedorf; Morandi Marcel, Biel; Moser Urs, Sirnach; Odermatt Niklaus, Buochs; Rüede Stefan, Gossau ZH; Schnyder Remo, Küssnacht am Rigi; Steiner Franz, Henau; Steiner Markus, Oberbüren; Strässle Martinangeli Stefan, Richterswil; Tanner Christian, Uster; Vandyck Antoine, Zürich; Vock Gerhard, Aarau;

11. Juli 2012:
«Wie der Abwart Energie spart»

Mit wenigen und einfachen Handgriffen Strom einsparen: Dass dies möglich ist, zeigt das EBS anhand des Schulhauses Stumpenmatt.

Das Schwyzer Elektrizitätsunternehmen arbeitet, was das Projekt Betriebsoptimierung angeht, nicht auf eigene Faust, sondern mit dem nationalen Verein energo. Die Zusammenarbeit des nationalen Vereins, dem EBS und den Gebäudeeigentümern wird vertraglich abgeschlossen. energo sorgt mit erfahrenen Ingenieuren, dass die richtigen Massnahmen umgesetzt werden, aber auch dass der technische Dienst in einem Gebäude entsprechend geschult wird. Die Arbeit von Energo wird durch das EBS finanziert, dies während fünf Jahren. Das Elektrizitätswerk refinanziert sich mit 80 Prozent der Einsparungen. Während fünf Jahren profitiert der Kunde von den restlichen 20 Prozent der Einsparungen, ab dem 6. Jahr schliesslich zu 100 Prozent. «Das Risiko übernimmt also das EBS», verdeutlicht Daniel Hänny, Leiter energo- Geschäftsstelle Deutschschweiz.

Für das EBS ist dieses Projekt nicht einfach ein Nebenstrang seiner Tätigkeit, sondern gehört zu einer der fünf strategischen Erfolgspositionen des Unternehmens, wie Direktor Hans Bless erklärte. «Wir können nicht einfach nur den Mahnfinger erheben. Wir wissen als Energieversorger am besten, wie Energie eingespart werden kann», so Bless. Das EBS erhofft sich mit den Massnahmen an den 21 Objekten Einsparungen in der Höhe von 285 000 Franken, insgesamt verursachen die Gebäude Kosten von rund 2,38 Millionen Franken.

Hören Sie dazu den Bericht vom 10. Juli 2012 im Regionaljournal Zentralschweiz von DRS 1.

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5. Oktober 2011:
«Energie für 810 EFH gespart - Auszeichnungen für 7 Postgebäude»

Dank Optimierung der Gebäudetechnik an sieben Postgebäuden wurden 1'800 Tonnen CO2 weniger verbraucht.

Alle reden vom Ausstieg aus der Atomenergie. Dabei gerät ein zentraler Pfeiler der Energiepolitik in Vergessenheit: die Energieeffizienz. Mit bescheidenem Aufwand kann viel Energie gespart werden.

Der Gelbe Riese zeigt sich dabei besonders fortschrittlich: Die Schweizerische Post optimierte an sieben grossen Gebäuden ihre Gebäudetechnik. Auf diese Weise konnten deutliche Verbesserungen erzielt werden. Bisher wurden so jährlich 10’500 Megawattstunden oder 1800 Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht dem jährlichen Energiebedarf von 810 Einfamilienhäusern.
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Hauptsitz der Post, Schönburg, Bern (© Die Schweizerische Post)
Die Optimierungen an den Postgebäuden wurden in Zusammenarbeit mit energo realisiert.

„Die Optimierungen an den Postgebäuden sind ein exemplarisches Beispiel“, sagt Daniel Hänny, Leiter der Energo-Geschäftsstelle Deutschschweiz. „Eine deutliche Reduktion des Energiebedarfs ist bei fast allen grossen Bürogebäuden möglich.“ Und dies ohne kostspielige Umbauten.

Die sieben Postgebäude, die ihren Energiebedarf deutlich reduzieren konnten, sind Basel, Bern (Hauptsitz Schönburg), Fribourg und Lausanne sowie die Paketzentren Daillens (VD), Frauenfeld und Härkingen. Sie wurden alle wegen ihren vorbildlichen, energieeffzienten Optimierungsmassnahmen durch energo ausgezeichnet.

11. Mai 2011:
«Auch die soziale Anerkennung ist ein Anreiz zum Energiesparen»

Die über 100 Teilnehmenden am energo Jubiläumsanlass wurden von drei Referenten mit kernigen Aussagen verwöhnt. Der obige Satz stammt von der Umweltpsychologin Dr. Gundula Hübner, die das Verhalten des Einzelnen beim Energiesparen beleuchtete.

«Sie alle können den Everest erklimmen», meinte Dr. Oswald Oelz in seinem Referat «Grenzen erleben». Der Höhenmediziner und Alpinist brach eine Lanze für gut funktionierende Teamarbeit, die zur erfolgreichen Projektgestaltung unabdingbar ist.

«Das offizielle Szenario der internationalen Energieminister ist völlig irreal» – mit solchen Thesen lockte Pierre Veya, Chefredaktor der Le Temps, das Publikum aus der Reserve, dies aus dem Blickwinkel eines wach beobachtenden Journalisten.
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Prof. Dr. Oswald Oelz
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Dr. Gundula Hübner

Presse

Zertifikatsübergaben Stadt Chur

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